#65402994 Finde deine Nähmaschine auf nähmaschinen-portal.de

Finde deine Nähmaschine,

auf unserer Website www.nähmaschinen-portal.de. Du bist auf der Suche nach einer neuen Nähmaschine oder sogar auf der Suche nach deiner ersten Nähmaschine überhaupt?

Dann bist hier auf Nähmaschinen-portal.de genau richtig. Wir stellen dir auf unserer Website viele Nähmaschinen mit einer guten Auswahl aus allen verschiedenen Kategorien und mit diversen Features vor. Hier erfährst du was bei einer Nähmaschine (je nach Typ) wichtig ist und worauf du beim Kauf deiner Nähmaschine unbedingt achten solltest. So bekommst du einen sehr guten Überblick über die verfügbaren Modelle und kannst die verschiedenen Nähmaschinen so auch gut vergleichen.

Das Nähen selbst

Bevor du jetzt gleich eine Menge über Nähmaschinen, welche Unterschiede es gibt und wie du deine Nähmaschine findest, erfährst, wollen wir dich erst noch einmal grundsätzlich über das Nähen informieren.

Das Nähen selbst ist eine sehr alte handwerkliche Tätigkeit, welcher auch bei der Entwicklung der Menschheit eine hohe Bedeutung zukommt. Neben Nahrung und Unterschlupf ist Kleidung ein wichtiges Grundbedürfnis des Menschen. Entsprechend wurden über die Jahrhunderte und Jahrtausende in der Geschichte der Menschheit immer neue Varianten und Verfahren des Nähens entwickelt.

Nähen ist das Verbinden von Stoffen mit Hilfe einer Naht

Diese einfache Definition für das „Nähen“  kann man so schlicht auch gelten lassen. Entsprechend wird dir vielleicht schon deutlich wie viele Varianten des Nähens es in der Geschichte der Menschheit schon gegeben hat. Das Verbinden von Stoffen mit Hilfe einer Nähmaschine ist dabei eine eher noch junge Methode.

Natürlich lässt sich das Nähen auch etwas komplizierter beschreiben. Insbesondere in Deutschland und der viel regulierten EU gibt es dazu doch bestimmt schon eine DIN-Norm, oder? Aber natürlich gibt es die. Es ist die DIN-Norm 61400 welche das Nähen einen Vorgang definiert, bei dem ein oder mehrere Fäden vielfach wiederholt durch das Nähgut geführt werden, wobei die Fäden miteinander oder mit Nähgut verschlungen werden. Techniken bei den durch Bildung von Maschen genäht wird, wie z.B. beim Tufting oder bei der Kettenwirktechnik werden hingegen von dieser Definition nicht eingeschlossen. Entsprechend bezeichnet man diese Methoden nicht als Nähen. Allerdings kann unter das Nähen auch das Verbinden von Stoffen ohne Verwendung von Fäden gezählt werden, wie z.B. bei Schweiß- und Klebenähten.

Interessant ist sicherlich noch was mit „Stoffen“ gemeint ist und vermutlich denkst du auch erst einmal an Textilien die du mit deiner Nähmaschine nähen willst. Der Begriff ist jedoch weiter gefasst und meint letztlich zweidimensionale Werkstoffe, vor allem Gewebe, Leder, Papiere und Pappen, aber auch Folien und Bleche. Diese Stoffe können je nach Verwendungszweck in verschiedenen Kombinationen miteinander verbunden werden. Der Schwerpunkt des Nähens liegt aber in der Verbindung von Textilien und entsprechend ist die Textilindustrie prägend für dieses Verfahren. 

Eine kurze Geschichte der Nähmaschine

Ab Mitte des 18. Jahrhunderts kamen Ideen und Prototypen heraus, die es zum Ziel hatten die händischen Näharbeiten durch eine entsprechend Maschine erledigen zu lassen. In den Jahren 1820 bis 1830 wurden dann erste konkrete Nähmaschinen-Modelle der Öffentlichkeit vorgestellt, doch erst ab ca. 1850 wurde die Nähmaschine aus dem Hause Singer dank industrieller Fertigung zu einem Produkt welches breiteren Anklang fand.

Dies war natürlich noch lange keine Nähmaschine für einen normalen privaten Haushalt, sondern Maschine für den professionellen Einsatz. Haushaltsnähmaschinen wie wir sie auf unserer Website vorstellen sind erst ab den 1930er Jahren auf den Markt gekommen. Die erste elektrische Haushaltsnähmaschine wurde übrigens in den 1940er Jahren entwickelt.

Nähmaschinen-Typen

Bevor wir dir zeigen was beim Kauf einer Nähmaschine alles relevant sein kann und welche Fragen du dir vorab stellen und beantworten solltest, starten wir hier erst noch einmal mit einer kleinen Übersicht zu den verschiedenen Typen von Nähmaschinen. Wie du vielleicht schon weißt oder erahnen kannst gibt es eine Vielzahl von Nähmaschinen-Typen. Außerdem gibt es verschiedenen Kategorien wie die Maschine eingeteilt werden können. Einiger dieser Kategorien und Typen leiten sich aus technischen Grundlagen (Computer-Nähamschinen, Freiarm-Nähmaschinen) ab, andere orientieren sich am Nutzer (Anfänger-Nähmaschinen, Kinder-Nähmaschinen). Einige dieser Typisierungen vermischen sich noch dazu, so dass eine Computer-Nähmaschine durchaus auch eine Anfänger-Nähmaschine sein kann.

In den nächsten Absätzen geben wir dir daher zunächst einmal einen groben Überblick wie du die einzelnen Nähmaschinen-Kategorien unterscheiden kannst. Auf den einzelnen Seiten zu den jeweiligen Typen erfährst du dann noch einmal deutlich mehr über den jeweiligen Typ. Dort präsentieren wir dann auch die einzelnen Nähmaschinen in entsprechenden Einzelvorstellung mit vielen Details und Informationen.

Anfänger-Nähmaschinen

Die Kategorie der Anfänger-Nähmaschinen definiert sich ganz klar über die potentiellen Anwender der Maschine und nicht über die Funktionsweise Der Maschine oder den Aufbau des Gehäuses. Die Einordnung von bestimmten Nähmaschinen in eine solche Gruppe ist sinnvoll, weil eine zu komplizierte Nähmaschine für einen Nähanfänger schnell zu Überforderung und Frustration führt. Wenn du also Nähanfänger bist würdest du höchst wahrscheinlich mit der falschen Maschine mit dem Nähen schneller wieder aufhören als du angefangen hast. Nähen soll und muss auch Spaß machen.

Wenn du also mit dem Nähen gerade erst beginnst dann starte mit einer der hier vorgestellten speziellen Anfänger-Nähmaschinen und lerne erstmal die Basics und ersten Schritte.

Nutznaht-Nähmaschine

Genau wie bei der Freiarm-Nähmaschine handelt es sich auch bei der Nutznaht-Nähmaschine nicht um eine eigenständige Nähmaschinen-Art. Sie unterscheidet sich durch ein Artikelmerkmal: die Stichvarianten. Es handelt sich um eine normale Nähmaschine, die jedoch über spezielle Stiche verfügt und nicht einfach nur gerade Linien nähen kann. Eine besondere Stichart kann z.B. der Knopflochstich bzw. die Funktion „Knopflochautomatik“sein, mit deren Hilfe Knöpfe mit der Nähmaschine angenäht werden können. Allerdings besitzen die Nutznaht-Nähmaschinen auch unterschiedliche Anzahlen von Stichen. Es lohnt sich daher genauer zu vergleichen und zu gucken was du brauchst.

Kinder-Nähmaschine

Wenn dein Kind ein Interesse am Nähen zeigt, solltest du bei der Auswahl einer Nähmaschine ein paar spezielle Dinge bedenken. Normale Nähmaschinen sind für kleinere Kinder einfach zu groß und schlecht zu bedienen. Desweiteren sollten bei Kinder-Nähmaschinen auch andere Sicherheitsmechanismen wie zum Beispiel ein Nähfuß mit Fingerschutz vorhanden sein. Außerdem ist es von Vorteil, wenn die Nähgeschwindigkeit regelbar ist.

elektrische Nähmaschine

Wie du dir bei dieser Bezeichnung schon denken kannst, verfügt eine elektrische Nähmaschine über einen Motor. Dieser ist im Gehäuse der Nähmaschine integriert. Der Motor senkt und hebt dabei die Nadel und steuert den Bewegungsablauf mit dem Transporteur und dem Spulenmechanismus unter der Stichplatte. Gesteuert wird der Motor wiederum üblicherweise durch ein Fußpedal. Je stärker du dieses nach unten trittst, desto schneller näht deine elektrische Nähmaschine. Gleichzeitig schiebt der Transporteur den Stoff automatisch in der richtigen Geschwindigkeit unter der Nadel durch. Dank des Fußpedals hast du beide Hände frei um den Stoff beim Nähen gut zu führen.

Elektrische Nähmaschinen gibt es in zahlreichen Ausführungen von preiswert (mit nur begrenzter Stichauswahl) bis teuer (mit einer Vielzahl verschiedenen Stichprogrammen).

Computer-Nähmaschinen

Nachdem du bereits vor einer Weile mit dem Nähen angefangen hast, kommst du nun langsam an die Grenzen der Möglichkeiten mit deiner Anfänger-Nähmaschine? Vielleicht möchtest du mittlerweile eine paar Sachen nähen und deiner jetzige Nähmaschine reicht dafür aufgrund von zu wenigen Funktionen nicht mehr aus?

Dann dürfte der Zeitpunkt gekommen sein ab dem du dich mit einem Upgrade deiner Maschine beschäftigen solltest. Mehr Funktionen und Möglichkeiten für Fortgeschrittene bieten dir dann insbesondere Modelle aus der Kategorie der Computer-Nähmaschinen. Computer-Nähmaschinen verfügen über deutlich mehr Funktionen als Anfänger-Nähmaschinen und werden dir beim Nähen ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Computer-Nähmaschinen zeichnen sich durch den verbauten Prozessor und die vielen verschiedenen Nähprogramme aus, mit den denen du die unterschiedlichsten Muster nähen kannst.

Carina Diamond Nähmaschine
9.5

Die Carina Diamond Nähmaschine auf einen Blick großes Multifunktionsdisplay 209 Stichfunktionen 11 vollautomatische Knopflöcher automatische  Nadeleinfädelung Nähberater (stellt den perfekten Stich selbst ein) Quiltstiche, Zierstiche, Overlockstiche Stopfautomatik ...

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Overlock-Nähmaschine

Overlock-Nähmaschinen unterscheiden sich schon optisch von anderen Maschinen, denn sie verfügen meist über 3 oder 4 Spulen. Die Overlock-Nähmaschine wird für Arbeiten am Stoffrand, also z.B. für das Versäubern oder das Umsäumen von Stoffen genutzt. Überschüssige Stoffreste, werden beim Nähen abgeschnitten, so dass man ein sauberes Ergebnis erhält.

Eine Overlockmaschine ermöglicht es dir, in einem Arbeitsschritt eine Naht zu nähen, zu versäubern und die Nahtzugaben zurückzuschneiden. Sie verleiht deinen Kleidungsstücken oder anderen Nähprojekten ein professionelles Aussehen und spart zudem noch Zeit, da man mit ihr drei Arbeitsschritte in einem durchführen kann. Leider ist sie nicht für alle Arbeiten geeignet, weshalb eine Overlock kein Ersatz für eine normale Nähmaschine ist.

W6 N 454D Overlock Nähmaschine
9.5

Die W6 N 454D Overlock auf einen Blick nähen, schneiden und versäubern in einem Arbeitsgang Spitzenqualität aus der W6 Baureihe mit 10 Jahren Garantie das Differentialtransport ist stufenlos einstellbar einfache Abstimmung auf jede Stoffart möglich wählbar: mit 3 oder 4 Fäden ...

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Coverlock-Nähmaschine

Mit einer Coverlock-Nähmaschine kannst du Stoffe aller Art in einem Arbeitsgang umsäumen, ohne dass sich der Stoff verzieht, sowie Stoffe zusammennähen. Sie verfügt außerdem über Zierstiche, die keine andere Maschine bietet z.B. Unter den Kettstich und den Coverlockstich, für die zwei, drei oder vier Fäden benötigt werden.

Mit einer Coverlock-Nähmaschine lassen sich einige Stoffe leichter nähenen als mit der normalen Nähmaschine. Der Differenzialtransport reguliert den Stofftransport und erleichtert so die Verarbeitung von fließenden, elastischen oder sehr glatten Stoffen. So kannst du tadellose Abschlüsse arbeiten und dabei sogar noch Zeit sparen.

Die Coverlock näht im Gegensatz zur Overlock in der Stoffmitte und besitzt keine Messer.

Freiarm-Nähmaschinen

Der Begriff „Freiarm-Nähmaschine“ stellt nicht unbedingt eine echte eigene Nähmaschinen-Art dar. Die Einteilung einer Nähmaschine in diese Kategorie rührt vielmehr von einer Eigenschaft in der Bauart und zwar vom Vorhandensein eines freien Näharms. Dieser freie Näharm ist eine wichtige Eigenschaft die nicht jede Nähmaschine aufweist.

Erkennbar bereits an ihrem Namen besitzen Freiarm-Nähmaschinen einen freien Näharm und dieser ermöglicht es dir leicht und einfach Hosenbeine, Ärmel und Taschen zu nähen in dem du das Nähmaterial wie einen Schlauch über die Nähfläche ziehst und dann vernähst.

Stickmaschinen

Diese Maschinen sind größtenteils nur zum Sticken geeignet, wobei man mit manchen Modellen auch normale Näharbeiten ausführen kann. Bei Einsteigermodellen ist meist ein Fadenwechsel notwendig. Zunächst werden alle Abschnitte in der ersten Farbe des Stickmotivs gestickt, dann hält die Maschine an und du mußt die nächste Farbe einfädeln. Bei den etwas teureren Maschinen fädelst du zu Beginn mehrere Garne ein und die Maschine wechselt dann automatisch zwischen den unterschiedlichen Farben. Neben einer Palette verschiedener Stickstiche verfügen diese Maschinen auch über eine Reihe von Motiven und Bordürenmustern. Andere Stickdateien können später dazugekauft werden. Bei einigen Modellen besteht zudem die Möglichkeit mit dem Einsatz einer Design-Software, eigene Motive zu erstellen. Desweiteren ist es teilweise auch möglich, bestehende Designs am Nähmaschinenbildschirm anzupassen, bevor sie gestickt werden.

Wenn du planst eine Stickmaschine zu kaufen, überlege dir vorher, wie groß die Motive sein sollen, die du sticken möchtest, denn nicht alle Maschinen sind mit großen Stickrahmen erweiterbar und nutzbar.

Wenn du Motive mit großen Flächen in der gleichen Farbe sticken möchtest, ist es praktisch, wenn die Maschine neben den 1.000 m-Rollen auch die größeren 2.500 m-Rollen verwenden kann. Desweiteren erleichtert dir eine automatische Einfädelfunktion die Arbeit mit Maschinen, die mehrere Farben gleichzeitig verarbeiten können.

Bei einige Modellen hast du die Möglichkeit Designs zu drehen, zu spiegeln und zu vergrößern. Überlege dir gut wieviel Flexibilität du benötigst.

Professionelle Stickmaschinen sind mit vielen Sonderfunktionen ausgestattet. So kannst du zum Beispiel besonders große Muster gut planen oder in Teilstücken große Strecken besticken oder quilten, ohne dass man später die Ansätze zwischen den einzelnen Teilen sieht.

Wenn du vor hast regelmäßig aufwendige und umfangreiche Stickarbeiten anzufertigen, solltest du auch auf die Stickgeschwindigkeit der Maschine achten. 650 Stiche pro Minute sind ausreichend, es sind aber auch Modelle erhältlich, die zeitsparende 1.000 Stiche pro Minute schaffen.

Sollte an deinem Arbeitsplatz der Platz knapp sein so ist eine Kombi-Maschine, die nähen und sticken kann eine gute Alternative zu zwei separaten Maschinen.

Sollten du jedoch den Platz haben und dich für eine reine Stickmaschine entscheiden, spart eine Maschine, die das Garn automatisch wechselt, eine Menge Zeit.

Welche Nähmaschine passt zu mir?

Nachdem wir dir nun diverse Nähmaschinen-Typen vorgestellt haben, hast du vermutlich schon einen besseren Einblick in das Thema bekommen. Eventuell kannst du Maschinen der einen oder anderen Kategorie für dich jetzt bereits ausschließen oder hast dieser dichter in den Fokus gerückt.

Doch für eine endgültige Entscheidung vor dem Kauf deiner Nähmaschine solltest du dir noch die nachfolgenden Fragen durchlesen und für dich beantworten. Mit Hilfe dieser wertvollen Detailfragen läufst du nicht Gefahr übereilt eine Maschine zu kaufen und dies nach kurzer Zeit zu bereuen. Wenn dir nämlich erst bei der praktischen Nutzung auffällt das dir Funktionen und Features an deiner Nähmaschine fehlen, wirst du vermutlich viel zu früh eine neue Nähmaschine brauchen.

Beschäftige dich daher vor einem Kauf noch mit den nachfolgenden Fragen und wenn du dir dann eine qualitativ hochwertige Nähmaschine aussuchst, wirst du mit  dieser Maschine über viele Jahre gut nähen können und dabei hochwertige Ergebnisse erzielen.

Wie wichtig ist die Beleuchtung an einer Nähmaschine?

„Spot aus und Licht an“! Vielleicht kennst du den Spruch eher anders herum, also „Licht aus und Spot an“, aber beim Nähen ist eine sehr guten Beleuchtung in jedem Fall wichtig. Also achte bitte beim Kauf deiner Nähmaschine auf die Angaben zur Beleuchtung. Die modernen Nähmaschinen von heute haben grundsätzlich alle eine Beleuchtung doch Ausnahmen bestätigen diese Regel.

Ferner ist Licht nicht gleich Licht und es gibt entsprechend Unterschiede zwischen den einzelnen Nähmaschinen. Wenn du ein Exemplar findest, welches keine Beleuchtung oder nur eine schlechte Beleuchtung hat, dann ziehe besser ein anderes Modell in Betracht.

Aber es ist auch wichtig beim Nähen insgesamt für eine gute Beleuchtung zu sorgen, tagsüber aber insbesondere auch am Abend. Direkt an der Nähmaschine bzw. am Nähfuß ist es wichtig das deine Nähmaschine für die entsprechende Beleuchtung sorgen kann. Daneben solltest du bei Bedarf aber auch immer noch eine zusätzliche Arbeitslampe aufstellen welche die Arbeitsfläche ebenfalls gut ausleuchtet.

Welches Zubehör ist bei einer Nähmaschine wichtig?

Ebenfalls einen genauen Blick solltest du bei der Artikelbeschreibung deiner neuen Nähmaschine auf die Angaben zum Lieferumfang werfen. Im Normalfall wird mit jeder Nähmaschine heutzutage auch einiges an Zubehör mitgeliefert. Doch es gibt auch Ausnahmen und in so einem Fall musst du dann diverses Zubehör noch zusätzlich zu deiner neuen Nähmaschine erwerben und nicht selten ist das Zubehör dann doch recht teuer.

Wie stelle ich die richtige Fadenspannung bei meiner Nähmaschine hin?

Wenn du schon einmal genäht hast, dann weißt du welche „Brisanz“ in dieser Frage steckt. Denn die Fadenspannung richtig hinzubekommen ist für Nähanfänger bisweilen eine haarsträubende Angelegenheit. Und wenn die Fadenspannung nicht gut gelingt, dann wird auch das Nähergebnis nicht gut werden.

Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden empfiehlt sich die Nutzung einer Nähmaschine mit automatische Fadenspannung. Dies ist eine tolle Funktion, wenn du noch nicht so viel Übung mit der Fadenspannung hast.

Manchmal kann es aber auch wichtig sein individuelle Fadenspannungen zu nutzen und dies Spannungen lassen sich mit einer automatischen Fadenspannung gewöhnlich nicht einstellen. Insofern solltest du nach eine Nähmaschine Ausschau halten die sowohl über eine automatische Fadenspannung verfügt, die aber auch manuell eingestellt werden kann.

Bist du Anfänger oder Profi?

Diese Frage sollest du dir vor deiner Suche nach einer neuen Nähmaschine ganz selbstkritisch stellen. Denn abhängig von deinem Können in Sachen „Nähen“ solltest du dich nach einer Nähmaschine umsehen. Wenn du gerade erst mit dem Nähen startest, dann solltest du besser mit einer einfach zu bedienenden Anfänger-Nähmaschine starten. Eine Computer-Nähmaschine mit hunderten von Programmen hilft dir am Anfang überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil, eine solche Nähmaschine kann dich überfordern und so auch den Spaß am Nähen nehmen.

Lerne am Beginn lieber die Grundlagen richtig und wenn dir das Nähen dann langfristig immer noch gefällt, kaufe dir lieber später noch einmal eine andere Nähmaschine.

Was willst du mit deiner Nähmaschine machen?

Ja, schon klar nähen natürlich, aber was genau? Willst du eine offene Naht schließen, Säume umnähen oder kleine Ausbesserungsarbeiten vornehmen. Willst du umfangreiche Nähprojekte  angehen oder doch nur einen Flicken auf eine kaputtes Kleidungsstück aufnähen?

Je mehr Nähprogramme eine Nähmaschine letztlich hat, desto mehr kannst du mit ihr machen. Du musst dir also zunächst überlegen welche Funktionen für dich wichtig sind und dann in den jeweiligen Produktbeschreibungen schauen, welche der Nähmaschinen diese Funktionen bietet.

Nähen auch Kinder mit der Nähmaschine?

Etwas konkreter als die Frage ob auch andere Personen mit der Nähmaschine nähen wollen, ist zu klären ob auch Kinder mit der Maschine nähen werden. Kinder ahmen gern Erwachsene nach und wenn du nähst will dein Kind vielleicht gern mitmachen. Allerdings können jüngere Kinder nicht intuitiv eine Nähmaschine bedienen und sie kommen vielleicht auch noch gar nicht am Fußpedal an usw.

Wenn die Nähmaschine also auch oder sogar hauptsächlich für ein Kind gedacht ist, dann achte darauf das die Maschine kindertauglich ist. Unter Umständen ist es sogar sinnvoll eigens eine Nähmaschine für Kinder zu kaufen, da diese explizit für kindgerechtes Nähen konzipiert sind.

Manuelle oder computergesteuerte Nähmaschine?

Du musst dich fragen ob du eher traditionell, also manuell, nähst oder nähen willst? Oder ob du technisch versiert bist und dir die Bedienung einer computergesteuerte Nähmaschine kein Problem bereiten wird. Das Ganze ist letztlich einer Frage der persönlichen Vorlieben und kann nur von dir persönlich beantwortet werden.

Wir können dir jedenfalls sagen, dass du dir vor Computernähmaschinen keine Sorgen machen musst. Diese sind in der Bedienung meist sehr leicht verständlich und so auch für Menschen mit wenig Technikerfahrung gut geeignet. Gewöhnlich gibt es auch gute und ausführliche Bedienungsanleitungen, die es dir leicht machen eine Computernähmaschine zu bedienen. Auch vereinfacht und beschleunigt sie viele Dinge die sonst mühevoll manuell erledigt werden müssen.

Welche Stoffe willst du mit deiner Nähmaschine nähen?

Auch diese Frage solltest du dir vor dem Kauf deiner Nähmaschine unbedingt stellen, denn es gibt einerseits Stoffe die jede Nähmaschine problemlos vernähen kann. Doch es gibt auch Stoffe wie z.B. Jersey, Strick, Samt oder Seide die schwieriger zu nähen sind und wo bestimmte Features an der Maschine dir das Nähen erheblich erleichtern können.

In Bezug auf das zu nähende Material solltest du auch auf die mitgelieferten Nadeln achten, da es für verschiedene Materialien unterschiedliche Nadeln gibt.

Brauche ich ein Fußpedal für meine Nähmaschine?

Diese Frage solltest du dir recht einfach beantworten können: nämlich mit „JA!“. Hauptfunktion des Fußpedals ist die Steuerung der Geschwindigkeit beim Nähen, verbunden mit dem großen Vorteil, dass du bei Verwendung eines Fußpedals beide Hände für die Führung des Stoffes durch die Nähmaschine zur Verfügung hast. Somit kommst du an einem Fußpedal eigentlich nicht vorbei, aber natürlich muss du dich mit dem Pedal einarbeiten.

Fußpedale können heute übrigens auch noch reichlich mehr Funktionen als noch vor ein paar Jahren haben. So gibt es Fußpedale für Nähmaschinen mit denen du auch den Fadenabschneider bedienen, den Nähfuß senken und heben, die Nadelposition einstellen oder auch einfach nur rückwärts nähen kannst.

Ist ein Freiarm bei einer Nähmaschine wichtig?

Die Freiarmfunktion bei einer Nähmaschine zeichnet sich dadurch aus, dass du einen Teil der Nähfläche an der Nähmaschine abbauen kannst. Danach kannst du z.B. ein Hosenbein oder einen Hemdärmel wie einen Schlauch über die verbleibende Nähfläche ziehen. Dadurch kannst du nun ganz einfach entsprechende Säume an Hosenbeinen oder Ärmeln nähen.  man ganz easy z.B. Hosensäume nähen. Die Freiarm-Funktion findest du heute eigentlich bei jeder normalen Nähmaschine.

Ist ein programmierbarer Nadelstopp bei einer Nähmaschine wichtig?

Diese Funktion ist durchaus praktisch und du solltest dich kritisch fragen ob du auf diese Funktion beim Kauf deiner Nähmaschine verzichten kannst. Der Nadelstopp ermöglicht es dir einzustellen wo die Nadel beim Stoppen stehen bleibt: oben über dem Stoff oder unten im Stoff. Wenn die Nadel beim Stop noch im Stoff ist, kannst du den Stoff leichter drehen ohne das etwas verrutscht. Dies kann gerade bei Näharbeiten mit vielen Richtungsänderungen der Naht sehr hilfreich sein und die Nähqualität deutlich erhöhen.

Hast du genug Platz für deine Nähmaschine?

Sowohl für die Nähmaschine selbst als auch für das eigentliche Nähen wirst du auch ausreichend viel Platz benötigen. Die Maschine musst du auch bei Nichtbenutzung abstellen können und sie sollte dir dann nicht immer im Weg stehen. Eventuell willst du deine Nähmaschine auch mit in den Urlaub nehmen und du musst sie dann noch irgendwie in deinem Auto unterbringen.

Wie du siehst kann auch die Frage nach dem vorhandenen Platz für die Kaufentscheidung durchaus relevant ist. Falls du wenig Platz hast oder auch sehr mobil mit deiner Nähmaschine sein willst solltest du bei der Suche eher nach einem kleineren Modell Ausschau halten.

Leichter Einstieg oder gleich kompliziert?

Diese Frage richtet sich im Prinzip an deinen Know-How und/oder deinen Ehrgeiz. Bist du absoluter Anfänger oder kennst du dich schon gut aus? Willst du langsam mit dem Nähen starten oder schon richtig durchstarten? Denke daran: es gibt viele Nähmaschinen, zu prinzipiell vernünftigen Preisen, die bereits sehr viele Features haben. Doch viele Funktionen können auch demotivierend wirken, wenn du erst mit dem Nähen anfängst und mit den vielen Funktionen dann nicht klar kommst.

Also überlege dir ob dir in deiner Situation viele Funktionen wirklich helfen und ob du mit so einer Nähmaschine klar kommen kannst. Oder ob ein einfacheres Modell nicht am Anfang sinnvoller ist und du später noch ein „upgrade“ machst.

Soll deine Nähmaschine gut aussehen?

Zugegeben, wichtig ist das die Nähmaschine ihre Aufgabe gut erfüllt und das sie für die Zwecke, für die du die Nähmaschine verwenden willst, geeignet ist. Allerdings sollte deine Nähmaschine dir doch auch optisch gefallen, denn du willst ja einige Zeit mir ihr arbeiten und dies macht dir vermutlich mehr Spaß wenn deine Nähmaschine dir auch visuell zusagt. Die Optik lässt dabei auch erste Rückschlüsse auf z.B. Verarbeitung und Qualität der Nähmaschine zu, denn eine bessere Verarbeitung sowie bessere Materialien sind auch sichtbar. Du wirst auf unserer Website erkennen, das es sehr wohl Unterschiede zwischen den einzelnen Maschinen gibt und Nähmaschine nicht gleich Nähmaschine ist.

Willst du deine Nähmaschine auch transportieren?

Hast du einen festen Arbeitsplatz bzw. Nähplatz in deiner Wohnung oder deinem Haus? Oder musst du deine Nähmaschine oft aufbauen und später nach dem Nähen wieder abbauen, weil du z.B. abends in der Küche nähst? Vielleicht willst du deine Nähmaschine auch mit in den Urlaub nehmen?

Dann solltest du darauf achten das die Nähmaschine deiner Wahl gut transportierbar ist, also z.B. einen ordentlich Griff hat und das Gewicht nicht zu hoch ist. Letztlich haben alle Nähmaschinen durchaus ein gewisses Eigengewicht, was ja auch gut für die Standfestigkeit beim Nähen ist. Wenn du deine Nähmaschine jedoch häufig transportieren willst oder musst, bedenke das Gewicht und wähle vielleicht ein etwas leichteres Modell.

Welche Garantien gibt es?

Natürlich unterliegt auch dein Kauf einer Nähmaschine der normalen gesetzlichen 24 monatigen Gewährleistungspflicht gem. §438 BGB.

Doch zusätzlich gewähren viele der renommierten Hersteller darüber hinausgehende Garantien. Damit ist auch die Garantie auf die Nähmaschine ein wichtiger Kaufpunkt, denn es ist nicht ausgeschlossen, das auch nach mehr als 2 Jahren einmal ein Defekt auftritt der über eines Garantieleistung des Herstellers behoben werden kann.

Wie wichtig ist die Bedienbarkeit der Nähmaschine? 

Die Bedienbarkeit deiner Nähmaschine dürfte ein sehr wichtiger Faktor bei der Wahl der Nähmaschine sein. Nichts ist nerviger als eine schwer verständliche und kompliziert bedienbare Maschine. Deine Nähmaschine sollte dich also beim Nähen durch entsprechende Hinweise, z.B. Symbole an der Maschine oder einen Monitor/Bildschirm, laufend unterstützen. Eine Nähmaschine ohne entsprechende Beschriftungen oder ein Display wird es erforderlich machen permanent die Bedienungsanleitung zur Hand zu haben und dies dürfte auf Dauer den Spaß am Nähen deutlich reduzieren.

Mit welchen Stichen willst du voraussichtlich nähen?

Die Frage nach den Stichen ist sicherlich eine der wichtigsten Fragen bei der Entscheidung für eine Nähmaschine. Die wohl wichtigsten Nähte an einem Kleidungsstück sind die geraden Nähte wie z.B. der Steppstich der in verschiedenen Stichlängen geradeaus näht. Ebenfalls von hoher Wichtigkeit sind sog. Zickzack-Stiche.

Auch solltest du darauf achten das Stichbreite und Stichlänge einstellbar sind. Einige Nähmaschinen bieten auch die Möglichkeit doppelt oder sogar 3-fache Nähte zu nähen. Moderne elektrische Nähmaschinen bieten häufig eine extreme Zahl von hunderten Nähprogrammen bzw. Sticharten. Einfache Nähmaschine bieten eventuell nur 20-30 Nähprogramme, was dir vielleicht schnell zu wenig ist. Die Wahrheit liegt vermutlich wie häufig in der Mitte. Nähmaschinen im Preissegment von 100 € bis 200 € weisen meist auch schon über 100 Sticharten auf.

Wer benutzt „deine“ Nähmaschine?

Wenn die Antwort auf diese Frage lautet „nur ich“, dann ist die Sache leicht. Wenn du dir hingegen die Maschine mit anderen Personen, z.B. in deiner Familie oder im Freundeskreis, teilen willst, dann ist es wichtig das Können der einzelnen Nutzer bei der Kaufentscheidung mit zu berücksichtigen. 

Du solltest bei einer Nähmaschine für mehrere Nutzer also schauen das alle mit der Maschine gut klarkommen, da sonst die Einen überfordert und die Anderen unterfordert sind. Insgesamt sollte eine solche Maschine auch sehr robust sein, da jeder Benutzer immer wieder verschiedene Dinge einstellen wird und Teile der Maschine damit öfter bewegt und verstellt werden.